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Archiv für die Kategorie ‘Technik’

Windows & rsync – Da machen die Pfade nicht mit!

3. Januar 2010 Manuel Keine Kommentare

Wenn Windowspfade einen Doppelpunkt beinhalten (:) dann wird es schwer mit der Windows Variante von rsync. Sobald ein Doppelpunkt im Pfad vor kommt, denkt rsync an einen entfernten Rechner und versucht ssh(.exe) zu starten. Dabei wollte ich nur c:\test.txt nach d:\test2.txt per rsync kopieren lassen.

Die Lösung ist einfach – da die Windowsversion scheinbar unter CygWin kompiliert wurde – funktioniert folgende Variante:

/cygdrive/c/test.txt /cygdrive/d/test2.txt

Einfach das C:\ durch /cygdrive/c/ ersetzen.

Quelle: Itefix

Eltern-im-Netz.de.vu: Kompetenzsimulation und Hetzjagd

7. Dezember 2009 Manuel 2 Kommentare

Vom guten alten Dr. Azrael. Tod (g33ky.de) wurd ich auf einen Blogeintrag von “eltern-im-netz.de.vu” aufmerksam gemacht: Selbstmord des schülerVZ-Hackers – Abschiedsbrief in Codesprache aufgetaucht. Okay, diese Allein ist eigentlich keinen weiteren Blogeintrag wert – wenn da nicht diese riesige Kompetenzsimulation im Artikel auftauchen würde.

Dort werden so Sätze wie

Bei dem Code handelt es sich hierbei um die berüchtigte Programmiersprache C++, in der schon Metzel-Games wie Warcraft III und Doom 4 geschrieben wurden.

Also bisher gibt es weder einen Nachweis noch irgendwelche Belege das C++ berüchtigt ist, von Programmierern nur für “Metzel-Games” verwendet zu werden. Das viele Anwendungsprogramme in C++ geschrieben sind ist ja egal. Aber es geht weiter mit der Hetzjagd:

Dabei gilt C++ gerade unter Hackern und Gamern als der schwierigste Code

Ich wüsste gern woher der Autor nur dieses (Un-)Fach-wissen nimmt, ich denke einfach mal – er hat noch nie auch nur ein Bruchstück C++ Code gesehen geschweige dies mit Assemblersprache oder Brainfuck verglichen. Dann wird (wie bei den Kompetenzarmen TV Sendungen auch) ein IT-Experte Benedikt Mühlhausen ins Spiel gebracht. Wer er ist, was er macht und woher er den Begriff “Experte” bekommt – wird natürlich nicht belegt. Zitat:

In der IT-Szene wird C++ häufig für Websites und gewaltverherrlichende Computergames verwendet. Es bietet dem Coder sehr viele Möglichkeiten, ist dafür aber auch die schwierigste Programmiersprache der Welt! Ohne jahrelanges Studium und die richtigen Bücher ist da nichts zu machen.”

Ich weiss zwar nicht in welchem Land er lebt aber C++ wird sicher nicht für “Webseiten” verwendet und auch nicht nur für “gewaltverherrlichende Spiele” – nach solch einer Aussage ist der Mann kein IT-Experte mehr sondern Troll des Jahres. Soviel geistigen Durchfall produziert nichteinmal die Bildzeitung und das will was heissen. Wie oben schon geschrieben gibt es keinerlei Belege für den Zusammenhang zwischen gewaltverherrlichen Spielen und C++. Außerdem braucht man für C++ weder ein jahrelanges Studium noch “die richtigen Bücher”.

Wo wir gerade bei Büchern sind, da fällt mir ein “C++ in 21 Tagen” steht bei mir im Schrank. In “der IT-Szene” wird C++ auch nicht für Webseiten benutzt, grundlegend ist ersteinmal HTML und CSS, gefolgt von JavaScript und dann die serverseitigen Sprachen wie PHP, Java, ASP(.NET), Perl, Python, Ruby – welche fast alle das selbe tun. Sie generieren HTML, CSS und auch JavaScript Code. Vielleicht meint der “IT-Experte” auch – das die Serversoftware in C++ geschrieben ist?

Er selbst habe sich den Brief mehrmals durchgelesen und staunt nicht schlecht über die Fähigkeiten des Hacker-Jungen.

Das kann ich verstehen, denn der “Code” ist nicht C++ sondern PHP geschrieben. Steht sogar in der 1. Zeile am Ende:

Erste Zeile

Vielleicht erst informieren und dann schreiben. Kompetenzen hat weder der Autor noch der IT-Experte bewiesen. Höchstens im Bereich der Kompetenzsimulation.

Quelle Bild: Bild.de

Quicktime X mit Final Cut Studio inkompatibel?

29. August 2009 Manuel Keine Kommentare

Ich habe gerade mal versucht ein Video vom Bildschirm mit dem neuen Quicktime X aufzunehmen. Hat auch super funktioniert und auch die Wiedergabe klappt einwandfrei. Nun wollte ich das ganze kurz in Final Cut Pro 6 bearbeiten und siehe da. Er kann das File nicht öffnen. Das ist eigentlich schade – aber ich werd mir mal das “alte” Quicktime 7 installieren und schauen ob sich damit ein Export erstellen lässt, welchen ich dann in Final Cut Pro öffnen kann. Vielleicht gibt es ja auch schon ein Update … mal sehen.

Update: Es geht … aber nur mit Final Cut Pro 7! Schade eigentlich. Nun muss man den weg nehmen, den Film erst mit Quicktime 7 (nicht mit Quicktime X) in ein anderes Format zu konvertieren. Da muss Apple aber noch mal nachbessern!

Vodafone – Kein Ende in Sicht

18. Juni 2009 Manuel Keine Kommentare

Es ist mitl. der 18.06.2009, DSL? NEIN, immer noch nicht. Der Telekom Techniker hatte sich entschlossen, zum 3. mal nicht zu erscheinen. Langsam reichts. Letzte Frist: 20.06. Danach bekommen die den ganzen Dreck auf den Ladentisch geknallt und können mich mal ganz gepflegt an meiner gepolsterten Rückseite lecken.

Bis neulich!

Vodafone ehm. Arcor: Die unendliche Geschichte

29. Mai 2009 Manuel Keine Kommentare

Nachdem Dr. Azrael Tod sich in seinem Blog schon öfters über Telecolumbus aufgeregt hat, muss ich auch was beisteuern.

Es geht um einen Neuanschluss, bei Arcor. Im Arcor-Shop wurde uns dann mitgeteilt, dass es Arcor nicht mehr gibt sondern das alles über Vodafone läuft. Als Kunde ist mir das herzlich gleichgültig aber nun denn. Vertrag abgeschlossen, den Sofortstartkrams mit USB UMTS/GPRS Stick, Vodafone Karte und DSL & Telefon für zu Hause. Kundenveruntreuer: “Einfach einstecken und sofort per Highspeed los surfen!” Perfekt.

Wir kommen zu Hause an, direkt den Stick angeschlossen. Empfang: “Kein Empfang”. Prima. USB-Verlängerungskabel rann, direkt ans Fenster gelegt: “Kein Empfang”. Na das fängt ja gut an. Also hab ich mir mein Notebook geholt, Stick angeschlossen, mitten auf dem Hof gegangen: “1 Balken Empfang”. Oh na super, also einwählen …. “Verbindung nicht möglich”. 

Der Puls wird dann schon in BAR gemessen. Nach ca. 2 Tagen hatten wir einen Platz gefunden, an dem so einigermaßen 14,4er Modem Geschwindigkeit aufgebaut werden konnte. Nix UMTS, schön GPRS. Übrigens der Platz war 3 km weiter, auf einem Sportgelände. 

Nach einer Woche nix hören von Vodafone habe ich dann mal bei dem “netten” Herren im Vodafone/Arcor Shop angerufen. Nach 5 Minuten hitziger Debatte wo sich denn nun die ARC Nummer (Auftragsnummer) auf dem  Vertrag befindet, fand er heraus, das die gar nicht auf unserem Vertrag gedruckt wurde. 

Ab ins Internet, Auftragsstatus abrufen. Mir fiel die Kinnlade auf den Tisch, nach einer Woche, immer noch “Verfügbarkeitsprüfung”. 

Nach der 2. Woche: “Verfügbarkeitsprüfung”

Nach der 3. Woche: “Verfügbarkeitsprüfung”

Woche 4: “Verfügbarkeitsprüfung”. Also direkt bei Vodafone/Arcor angerufen. Hat sich da schonmal einer durch das Telefonmenü durchgewurschtelt? Wenn die das selber mal müssten, würden die das gleich direkt abschalten. Aber am tollsten ist: “Wählen Sie den Eingabemodus, wenn Sie per Sprache wählen wollen, sagen Sie sprache, wenn sie per Tastatur wählen wollen, drücken Sie die * Taste”. Den Sprachmodus kann man gepflegt in die Tonne hauen. Also schön per Tastatur durch das Menü. Am Ziel angekommen und das Problem geschildert:

Kundenveruntreuer: “Ja ähm hm wir können ihre Leitung nicht prüfen und somit auch nicht sagen, ob DSL verfügbar ist.”Aha, anbieten aber nicht wissen ob es verfügbar ist. Klingt logisch ….  3 Tage später ging es weiter, “Technische Bereitstellung”. Da verharrte es dann auch noch mal übers Wochenende. Und plötzlich kam Bewegung in das Spiel. Es wurde ein Anschalttermin genannt.

Anschalttermin: Der 12. Mai. Man freute sich und blieb, wie in dem Schreiben gefordert, zu Hause. Von 8 – 22 Uhr. Doch was passierte nicht? Genau, es erschien kein Techniker. 

Um 19 Uhr haben wir dann nochmal bei der Hotline angerufen, welche uns dann mitteilte, das der Telekom Techniker sich noch nicht gemeldet hätte und wir uns noch einen Tag gedulden sollten. 

Anschalttag + 1: Es passierte wieder nichts, also nochmals die Hotline angerufen. Dann wurde man wieder auf den nächsten Tag vertröstet. Es wurde allerdings gesagt, dass das Ticket bei der Telekom nun eskaliert. Also, eine höhere Priorität bekommt. 

Anschalttag +2: Selbiges wie oben. Allerdings meinte nun der Supportmitarbeiter das man den Termin neu festlegen muss. Super. Der nächste Termin wäre allerdings erst in 10 Werktagen. Heller jubel, das wären dann 14 Kalendertage. 

Im Vodafone-Store: Nach ein paar Tagen dachte ich mir, ich schau mal im Store vorbei, vielleicht haben die die Möglichkeit den Termin vor zu ziehen. Dem war leider nicht so. Aber sie haben angeboten, ein Handy zu stellen, womit man zumindest ins Festnetz kostenlos telefonieren könne. Angenommen haben wir das Angebot, das Problem dabei: Es hat keinen Empfang am Standort. 

2. Anschaltermin, 29.05.2009. Das wurde einem dann per TNT-Post am 28.05.09 bekannt gegeben. Mein alter Herr hat sich nun dieses mal den ganzen Vormittag und Nachmittag von 8 – 16 Uhr vor dem Hauseingang aufgehalten um den Techniker abzufangen. Dieses mal haben wir rote Zettel an den Briefkasten und an die Klingel geklebt. Jeweils mit Handynummer und “Eingang im Hof”.  

Um 16:30 habe ich dann bei der Vodafone Hotline angerufen, kein Techniker, kein DSL. Wir haben die Anlage noch mal resettet. Immer noch nichts. Nun hat der Supportmitarbeiter das Problem nochmals weiter gegeben und meinte, sobald das Problem behoben ist, bekomme ich eine SMS. Jetzt ist es 21:33. Immernoch keine SMS, kein Techniker, keine Infos.

Ich bin gespannt wie sich das noch entwickelt. Einen Versuch haben sie ja noch, dann wird der Vertrag storniert. Danke, Vodafone!

Dienstag werden das ganze dann sage und schreibe 9 Wochen!

Der neue Häuptling auf meinem Server: Cherokee

4. Mai 2009 Manuel Keine Kommentare

Lange Zeit war ich mit nGinx zufrieden, ich muss sagen ein wirklich toller Webserver – vor allem schnell. Was mir nur in letzter Zeit ein wenig auf den Geist ging, waren die RegEXP die ich für das Rewrite verwenden musste. Auch das fCGI Gedöns gefiel mir nicht wirklich mehr. Zumal man alles in die Startscripte werfen musste. Vor allem wenn man viele Django Projekte hat, wird das schnell unübersichtlich.

Durch Zufall bin ich auf den Cherokee Webserver gestoßen – wo die Webseite mir förmlich durch die Leitung entgegen sprang. Dick oben prangerte “The Fastest free Web Server out there!“. Ich musste schmunzeln – das behauptet ja jeder von sich. Also hab ich kurzer Hand auf dem Server den Cherokee installiert. Dem nGinx und Cherokee habe ich die selbe HTML Datei zum futtern gegeben und das Ergebnis war doch überraschend.

  nGinx Cherokee
Transfer: 2912.90 [Kbytes/sec] 3576.15 [Kbytes/sec]
Total transferred 132046 bytes 127100 bytes

Naja dachte ich mir – schauen wir uns das doch mal hier beim Blog an – und tatsächlich – Cherokee interagiert wesentlich besser mit php (es wird php-cgi verwendet) als per nGinx und fCGI.

Ich werde das ganze mal im Auge behalten wie sich die Performance auf den Server auswirkt. Was ich außerdem Loben musst ist das “Admin Interface”. Endlich keine stupide Terminalarbeit mehr sondern mal was einigermaßen vernünftiges obgleich auch sehr flexibel Webinterface.

Cherokee is a very fast, flexible and easy to configure Web Server. It supports the widespread technologies nowadays: FastCGI, SCGI, PHP, CGI, SSI, TLS and SSL encrypted connections, Virtual hosts, Authentication, on the fly encoding, Load Balancing, Apache compatible log files, Data Base Balancing, Reverse HTTP Proxy, Traffic Shaper, Video Streaming and much more.

Ich werde einiges davon sicherlich verwenden und weiter berichten.

Wo ich auch lobende Worte los werden muss, ist bei der Dokumentation – strikt in Englisch aber dennoch reichlich Beispiele für alle wichtigen Anwendungen: Wordpress, Django usw. usf.
ps: Auch Angelplatz.com, welches auf Django baiert, habe ich auf den Cherokee umgestellt – mit erheblich verbesserter Ladezeit!

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