Nunja, seit mehr als 2 Jahren Arbeite ich in einer Mediathek in einem kleinen Städtchen. Bisher ist es mir nie aufgefallen wen man da alles so bedient. Vom Normalen Bürger bis zum Manager alles dabei, klar ist das in anderen Branchen genauso – Tankstelle, Friseur, Blumenladen.
Aber richtig interessant wird es erst dann, wenn der Manager den FSK18 Bereich betritt um seinen Lieblingsporno auszuleihen. Da die meisten Angestellten bei uns als Aushilfskraft neben dem Studium oder ähnliches arbeiten kann das später einmal zu recht peinlichen Momenten führen.
Man stelle sich vor, nach dem Studium in BWL bewirbt man sich bei einer mittelständischen oder großen Firma, wird zum Bewerbungsgespräch eingeladen… Als man das Büro des Personalchefes betritt erkennt man ihn wieder, den Mr. “Transvestiten hart ranngenommen” oder “Anale leiden bis zum Schluss” . Sein Gesicht verzieht sich, der Blick wandert richtung Boden.
Die Frage die sich nun einem stellen sollte heißt doch dann “Hat es nun Vorteile oder Nachteile für mich?“, “Was würden seine Angestellten darüber denken?“, “Sollte ich Ihn auf seine Besuche in der Videothek ansprechen, das man ihn daher schon kennt?“, “Kann er sich bedroht fühlen, wenn er mich einstellt?“. Viele Fragen werden auftauchen – allerdings würde ich ganz klar davon abraten, wenn ihr nicht eingestellt werden, sein Verleihverhalten seinen MItarbeitern zu erzählen. Das bringt im Nachhinein mehr Ärger als nutzen…
Aber wie stehts denn mit dem Kreditsachbearbeiter Mr. “Meine Cheffin hart genommen” aus ,…?
Viel Spaß beim lesen!
Letzte Kommentare